Kategorie: Wochenimpuls

Einmal die Woche ein kurzer Impuls zu einem Satz, der mir wichtig geworden ist.

Bleibt in meiner Liebe (Joh 15,9)

Wie mich der Vater geliebt hat,
habe ich Euch geliebt.
Bleibt in meiner Liebe.
(Joh 15,9)

Zwei Wochen nach Stuttgart bewegen mich die Bilder und Vorfälle noch immer. „Bleibt in meiner Liebe.“, dieser Satz steht im Johannesevangelium. Bleibt in meiner Liebe und lebt aus ihr heraus. Was verändert sich, wenn ich das für mein Leben verwirklichen kann?

Wie ist das für Euch?
Schreibt mir an wochenimpuls @ angelika-kamlage . de
Ich freue mich von Euch zu lesen.

Ein kleiner Hinweis in eigener Sache. Es gibt noch freie Plätze in den nächsten Foto-Exerzitien. Wenn Ihr Interesse habt, hier könnt Ihr mehr Informationen dazu finden. Freue mich, wenn Ihr dabei seid.

Kraut und Rüben

Viele Gedanken bewegten mich in der letzten Woche nach den Vorfällen in Stuttgart. Mein Herz sagt, es muss noch gefiltert und sortiert werden. Bonhoeffers Worte bestärken mich darin:

Man muss sich durch die kleinen Gedanken, die einen ärgern, immer wieder hindurch finden zu den großen Gedanken, die einen bestärken. <3

Deshalb lasse ich Gedanken jetzt Gedanken sein und sortiere nochmal neu, was sich als „Kraut und Rüben“ darstellt.

Bleibt behütet. Nächste Woche. Dieser Ort. Ein neuer Impuls.

Fürchte Dich nicht vor den Menschen (Mt 10,26)

Fürchtet Euch nicht vor denen;
die den Leib töten können –
die Seele können sie nicht töten.
Fürchtet vielmehr den,
der Leib und Seele dem Verderben preisgeben kann.

Jeden Sonntag einen Gedanken zur Woche.
Diese Woche sind mir viele Gedanken durch den Kopf gegangen. Wer hat die Corona-App geladen, wer nicht. Warum nimmt der Glaube an Verschwörungstheorien zu? Heute morgen dann die Bilder aus Stuttgart.
„Fürchte Dich nicht!“ Was für eine Zusage in diesen Zeiten. Schon wieder oder immer noch? Gott bleibt an meiner Seite. Unverbrüchlich.
Und ich? Was ist mein Job in diesen Zeiten?

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Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen. (Joh 3,3)

Jesus entgegnete: »Ich sage dir:
Wenn jemand nicht von neuem geboren wird,
kann er das Reich Gottes nicht sehen.«

Wie oft werde ich geboren? Was heißt denn eigentlich „neu geboren“? Diese und andere Fragen begleiten mich in dieser Woche.

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Du bist ein Geschenk.

Ein unfassbares Wunder ist diese Erkenntnis für mich. (Ps 139,6)

Herr, du hast mich erforscht und kennst mich ´ganz genau`. Wenn ich mich setze oder aufstehe – du weißt es; meine Absichten erkennst du schon im Voraus. Ob ich gehe oder liege, du siehst es, mit all meinen Wegen bist du vertraut. Ja, noch ehe mir ein Wort über die Lippen kommt, weißt du es schon genau, Herr. Von allen Seiten umschließt du mich und legst auf mich deine Hand. Ein unfassbares Wunder ist diese Erkenntnis für mich; zu hoch, als dass ich es je begreifen könnte. (Ps 139, 1-6)

In dieser Woche bin ich auf der Suche nach einem Geschenk für den jüngeren der beiden Söhne und komme dabei zu einer überraschenden Erkenntnis. <3

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Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt (Ap 2,4)

Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt, und sie begannen in fremden Sprachen zu reden, jeder sprach so, wie der Geist es ihm eingab. (Ap 2,4)

Heute ist Pfingsten. Geburtstag der Kirche, sagen manche. Für mich auch der Tag an dem sie, erfüllt vom Heiligen Geist, begannen Zeugnis für Jesus und seinen Vater zu geben.
Ich habe mich diese Woche gefragt, wann geben wir eigentlich Zeugnis? Meine Beobachtung, dass wir es immer weniger machen. Aus vielen Gründen.

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Sie alle beteten anhaltend und einmütig miteinander (Ap 1,14)

Als Wochenimpuls an diesem Sonntag der Hinweis auf die Pfingstnovene von Espresso.church. Mathias und ich sprechen dort abwechselnd den Impuls. Herzliche Einladung mitzubeten.

zurückbleiben
es beginnt zu regnen
ich spüre den regen auf meiner haut
wie abschiedstränen

zurückbleiben
mein herz quält sich in meiner brust
gerade noch habe ich dich gesehen
jetzt fühle ich mich wie blin

zurückbleiben
und hoffen

Neun Tage bereiten wir uns auf das Kommen des Heiligen Geistes vor.
Neun Tage in denen wir bitten, dass Gott uns seinen Geist sendet.
Neun Tage in denen ich mich Tag für Tag mit Gott und mir selbst in Kontakt begebe.
Sie beteten anhaltend und einmütig miteinander. (Ap 1,14)

Seit dem 21. Mai betet die Espresso.church eine Pfingstnovene. Hier vom Tag 3 (gestern Abend) das Gebet. Heute Abend um 21 Uhr beten wir das nächste Gebet. Dann zum Thema „hoffen“.

Pfingstnovene

Corona fordert uns alle heraus. An Normalität ist noch lange nicht wieder zu denken. Auch wenn viele Gottesdienste schon wieder gestartet sind, bietet Espresso.church in diesem Jahr die Möglichkeit gemeinsam eine Pfingstnovene zu beten.

Heute
aufsteigen
mit DIR
DIR zusehen wie DU zum Vater gehst

Heute
mich vorbereiten
auf den Geist
mit Gebet
damit ich mit DIR in Kontakt bleibe

Heute laden wir Dich ein, Dich gemeinsam mit uns auf das Kommen des Heiligen Geistes vorzubereiten. Wir veröffentlichen dazu jeden Abend ein Video auf unserer Homepage. Sei dabei!
Wir freuen uns über die geistbewegte Kooperation bei diesem Projekt mit Mathias 🤗.

erschienen auch auf espresso.church

Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht! (Mk 11,17)

Mein Haus soll ein Haus des Gebetes sein für alle Völker?
Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht!
(Mk 11,17)

In letzten Tagen wurde viel darüber gesprochen, dass wir endlich wieder zur Normalität zurückkehren sollen/wollen/möchten. Nachdem ich einem Interview im Radio zum Thema „Start der Bundesliga“ gelauscht habe, habe ich mich gefragt, ‚Was ist denn eigentlich normal?“. Dazu meine Gedanken in dieser Woche.

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Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben (Joh 10,10)

Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.
(Joh 10,10)
In Zeiten wie diesen kam mir ein neuer Gedanke. Corona schenkt mir plötzlich Zeit für Dinge für die mir sonst die Zeit fehlt. Wenn ich von Erwartungen und Termine nahezu erdrückt werde, habe ich kaum die Zeit etwas für mich zu tun. Die Krise als Chance – ganz konkret – hier und jetzt.

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