Schlagwort: Gott vertrauen

verwurzelt sein

Gesegnet der Mensch, der auf den HERRN vertraut und dessen Hoffnung der HERR ist. Er ist wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und zum Bach seine Wurzeln ausstreckt: Er hat nichts zu fürchten, wenn Hitze kommt; seine Blätter bleiben grün; auch in einem trockenen Jahr ist er ohne Sorge, er hört nicht auf, Frucht zu tragen.

Jer 17,7-8

Ich bin fasziniert von Bäumen. Manchmal liege ich unter einem Baum und genieße die Ruhe und Gelassenheit, die er ausstrahlt. Einen Baum wirft so schnell nichts um. Seine Wurzeln geben ihm Halt und Sicherheit bei jedem Wind.

Ich trage gut sichtbar eine Kreuzkette um den Hals. Manchmal werde ich gefragt, ob das echt ist. Kreuze sind en vogue, Christsein eher nicht. In solchen Zeiten! Mit solchen Skandalen!?

Ich sage ja. Das löst oft Erstaunen, dann Zweifel an meinem Geisteszustand und schließlich wieder Erstaunen aus. Dass ich so viel Zuversicht und Begeisterung nicht nur äußerlich, sondern auch in mir trage.

Die nächste Frage ist meist nach dem Warum.

Ja, und dann darf ich erzählen … von Wurzeln und Ruhe und tiefer Liebe und von dem Gefühl, gesegnet zu sein.

Angelika Kamlage/geschrieben für Geistliche Impulse (2019) und noch immer gültig

Fürchte Dich nicht vor den Menschen (Mt 10,26)

Fürchtet Euch nicht vor denen;
die den Leib töten können –
die Seele können sie nicht töten.
Fürchtet vielmehr den,
der Leib und Seele dem Verderben preisgeben kann.

Jeden Sonntag einen Gedanken zur Woche.
Diese Woche sind mir viele Gedanken durch den Kopf gegangen. Wer hat die Corona-App geladen, wer nicht. Warum nimmt der Glaube an Verschwörungstheorien zu? Heute morgen dann die Bilder aus Stuttgart.
„Fürchte Dich nicht!“ Was für eine Zusage in diesen Zeiten. Schon wieder oder immer noch? Gott bleibt an meiner Seite. Unverbrüchlich.
Und ich? Was ist mein Job in diesen Zeiten?

Schreibt mir (wochenimpuls[at]angelika-kamlage[dot]de) oder hinterlasst hier einen Kommentar, was Ihr dazu denkt! <3

Sie alle beteten anhaltend und einmütig miteinander (Ap 1,14)

Als Wochenimpuls an diesem Sonntag der Hinweis auf die Pfingstnovene von Espresso.church. Mathias und ich sprechen dort abwechselnd den Impuls. Herzliche Einladung mitzubeten.

zurückbleiben
es beginnt zu regnen
ich spüre den regen auf meiner haut
wie abschiedstränen

zurückbleiben
mein herz quält sich in meiner brust
gerade noch habe ich dich gesehen
jetzt fühle ich mich wie blin

zurückbleiben
und hoffen

Neun Tage bereiten wir uns auf das Kommen des Heiligen Geistes vor.
Neun Tage in denen wir bitten, dass Gott uns seinen Geist sendet.
Neun Tage in denen ich mich Tag für Tag mit Gott und mir selbst in Kontakt begebe.
Sie beteten anhaltend und einmütig miteinander. (Ap 1,14)

Seit dem 21. Mai betet die Espresso.church eine Pfingstnovene. Hier vom Tag 3 (gestern Abend) das Gebet. Heute Abend um 21 Uhr beten wir das nächste Gebet. Dann zum Thema „hoffen“.

Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben (Joh 10,10)

Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.
(Joh 10,10)
In Zeiten wie diesen kam mir ein neuer Gedanke. Corona schenkt mir plötzlich Zeit für Dinge für die mir sonst die Zeit fehlt. Wenn ich von Erwartungen und Termine nahezu erdrückt werde, habe ich kaum die Zeit etwas für mich zu tun. Die Krise als Chance – ganz konkret – hier und jetzt.

Schreibt mir (wochenimpuls[at]angelika-kamlage[dot]de) oder hinterlasst hier einen Kommentar, was Ihr dazu denkt! <3